FIFL GmbH Ingenieur- und Planungsbüro für Fördertechnik und Logistik sowie Unternehmensberatung in Stuttgart

Benchmarking von Distributions-Systemen

Ausgehend von einem über das Intralogistik Netzwerk in Baden Württemberg e.V.  initiierten industrieorientierten Verbundprojektes unter Projektleitung der FIFL GmbH wurde mit namhaften Partnern aus  Industrie und Forschung ein Benchmarkingsystem für Distributionszentren entwickelt. Dabei wurde von folgenden Rahmenbedingungen ausgegangen:

  • Es gibt unternehmensbezogene Kennzahlensysteme, weiterführende neutrale Benchmarkingsysteme zum Vergleich unterschiedlicher Unternehmen, aber durchgeführte Benchmarkingbefragungen liefern keine befriedigende Aussage.
  • Die Vergleichsbasis für ein aussagefähiges Benchmarking ist selten gegeben.
  • Viele Systeme sind sehr stark betriebswirtschaftslastig orientiert.
  • Die logistischen Merkmale der zu vergleichenden Systeme werden unzureichend abgebildet.
  • Arbeitsweisen und Methodik in den einzelnen Funktionsbereichen können in den bisherigen Vergleichen nicht konsequent berücksichtigt werden.

Zielsetzung bei der Entwicklung des neuen Benchmarkingansatzes daher:

  • Entwicklung & Erprobung von Methoden und Modellen zur Analyse, Bewertung und Optimierung von Intralogistiksystemen am Beispiel von Systemen der Distributionslogistik
  • Entwicklung und pilothafte Umsetzung  eines praktikablen Benchmarkingsystems, mit dessen Hilfe unterschiedliche Intralogistiksysteme verglichen werden können.

Aufbauend auf den gewonnenen Erfahrungen und Erkenntnissen bieten wir Ihnen unsere Dienstleistung an, Ihr Logistiksystem mit Hilfe des gemeinsam mit der Protema Unternehmensberatung GmbH entwickelten Benchmarkingsystems PROFIBench mit anderen Logistiksystemen zu vergleichen und so folgende exemplarische Fragestellungen zu beantworten:

  • Wie effizient arbeitet das individuelle Logistiksystem im Vergleich zu anderen?
  • Wie bilden die Vergleichssysteme die Aufgabenstellungen im Warehouse ab und welche Techniken und Verfahren werden hierzu eingesetzt?
  • Welche Schwachstellen können identifiziert werden?
  • Welche Lösungsansätze zur Verbesserung der Abläufe und Effizienz können erarbeitet werden?
  • Ist die Gestaltung der eingesetzten Technologien und Abläufe noch zeitgemäß?

Gibt es neue  Technologien, durch die die geforderte Leistung im Distributionszentrum gesteigert und kostengünstiger abgebildet werden kann?

Im Nachfolgenden wird die Grundstruktur des PROFIBench-Ansatzes dargestellt:

Kennzahlensystem PROFIbench

Mit Hilfe des PROFIBench-Systems werden strategische, operative und betriebswirtschaftliche Ansätze in ein ganzheitliches Bewertungssystems integriert. Anhand einiger Bilder sollen exemplarisch Möglichkeiten des Benchmarkings dargestellt werden:

Kommissionierung Spinne

Obige Abbildung zeigt die Messung der Komplexität mit Hilfe unterschiedlicher Kennzahlen und zeigt wesentliche Informationen über die Gestaltung des Kommissioniersystems.

Technologisierungsgrad

Der Technologisierungsgrad beschreibt die Ausprägung der Verteilung automatischer, mechanisierter und manueller physsischer Prozesse und gibt Indizien für die Gesamtgestaltung des Warehouses.

Kommissionierleistung

Der Technologisierungsgrad führt – wie in obiger Darstellung deutlich wird- zu unterschiedlichen Leistungskennwerten in der Kommissionierung.

Durch die Durchführung des Benchmarkingverfahrens PROFIBench können Sie für Ihr System folgende Potentiale nutzen:

  • Der Vergleich von Funktionsbereichen innerhalb eines Unternehmens (internes Benchmarking) gibt einen ersten Hinweis auf Verbesserungspotenziale.
  • Eine regelmäßige Anwendung des Benchmarking-Systems (zum Beispiel jährlich) zeigt die chronologische Entwicklung des betrachteten Logistiksystems auf und liefert Indizien für notwendige Anpassungen und Optimierungsansätze
  • Der unternehmensübergreifende Vergleich (externes Benchmarking) ermöglicht einen Vergleich mit Distributionszentren aus der gleichen Branche oder mit Best-in-Class-Unternehmen.
  • Der ganzheitlicher Ansatz umfasst strategische, operative/leistungsorientierte und kostenorientierte Komponenten.
  • Die standardisierte Sprache für die Beschreibung des Geschäftsmodells und des existierenden Distributionszentrums erleichtert die abteilungs-, standort- oder unternehmensübergreifende Diskussion und Analyse.

Untersuchungsgegenstände bei der notwendigen  Istanalyse sind:

  • Ablauf- und Aufbauorganisation
  • Prozessabläufe
  • Eingesetzte Technologien im Bereich Förder-, Lager- und Umschlagstechnik
  • Informationsmanagement und eingesetzte IT-Systeme
  • Vorhandene Kennzahlen
  • Individuelle Kundenwünsche

Durch unsere Erfahrungen können wir Ihnen eine effiziente Projektbearbeitung sowie pragmatische Lösungen garantieren. Aufbauend auf einer standardisierten Istanalyse sowie einer spezifischen Datenanalyse erarbeiten wir Ihnen ein Benchmarkinghandbuch, in dem die Ergebnisse plausibel dargestellt werden (Weitere Details s. Projektbeispiel „Benchmarking von Distributionssystemen").